Kendrion Worldwide

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Division Automotive

Kendrion Holding

Kendrion N.V. is a public limited liability company incorporated under the laws of the Netherlands, with its registered office in Zeist.

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...wurden zu Kendrion

history

Mehr als 100 Jahre Erfahrung im Bereich Elektromagnetismus

Kendrion wurde 1859 unter dem Namen Schuttersveld gegründet, einem in der Textilindustrie seit über einem Jahrhundert bekannten Namen aus dem niederländischen Enschede. Das Jahr 1984 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens: Kendrion machte einen Start in eine vielversprechende, neue Richtung.

In den folgenden Jahren integrierte Kendrion die Firmen: Thoma, Neue Hahn und Magnet AG (1999), Linnig Group (2007), Tri-Tech (2008), Magneta GmbH & Co. KG (2010), FAS Controls Inc. (2011) and Kuhnke AG (2013).

Binder

1911 – 1920

Die Beschäftigung mit Elektromagneten hat ihren Anfang im Jahr 1911, als der erst 20 Jahre alte Firmengründer Wilhelm Binder einen Traum verwirklichte und sich selbstständig machte. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Rudolf Moog und einem Startkapital von 8.500 Mark für Maschinen begannen die Kompagnons mit der Herstellung von hochwertigen Präzisionsteilen. Das Unternehmen wuchs rasch, und schon nach zwei Jahren zahlte Wilhelm Binder seinen Partner aus und mietete ein größeres Fabrikgebäude. Als Wilhelm Binder im 1. Weltkrieg zur Armee eingezogen war, übernahm seine Frau Ursula die Leitung des Unternehmens.

1920 – 1938

Nach dem Krieg hörte Wilhelm Binder von einer großen amerikanischen Erfindung, die das Prinzip des Elektromagnetismus nutzte. Binder beschäftigte sich mit dieser Neuheit und drückte sogar wieder die Schulbank, um sich Kenntnisse über den Elektromagnetismus anzueignen, die er zuerst für die Positionierung von Präzisionsteilen auf den Maschinen anwendete. Doch schon bald entwickelte sich die neue Technik zur Haupttätigkeit des Unternehmens. Angeregt von dem Erfolg seiner ersten Erfindung brachte Binder ständig neue patentierte Erfindungen auf den Markt. In 25 Jahren wuchs die Belegschaft von Binder auf 400 Mitarbeiter.

1938 – 1997

1938 wurde Binders Sohn in das Unternehmen aufgenommen. Er entwickelte einen revolutionären, patentierten Magneten für die Hydraulik in Flugzeugen. Nach der Zwangsenteignung musste er seine Erfindung jedoch ohne Entschädigung mit verschiedenen anderen Unternehmen teilen. Nach dem 2. Weltkrieg musste die Firma buchstäblich von Grund auf neu aufgebaut werden. Nachdem 1951 ein neues Fabrikgebäude zur Verfügung stand, konnte Binder 1953 seinen Traum wahr machen und sein Unternehmen unter großem Beifall auf der Hannovermesse vorstellen. Doch der Erfolg forderte einen hohen Preis: Am letzten Messetag starb Wilhelm Binder an einem Herzinfarkt. Sein Sohn, Dr. Wilhelm Binder, übernahm die Leitung.

1997 – heute

Unter Dr. Wilhelm Binder entwickelte sich das Unternehmen weiter, und im Laufe der Jahre wurden über 40 Patente erfolgreich angemeldet. Binder erforschte und entwickelte eine Vielzahl bahnbrechender Produkte, von einer Kamera bis hin zu einem Elektrofahrrad. Doch das Familienunternehmen erlebte auch schwierigere Zeiten, in denen Arbeitnehmer entlassen und die Erwartungen gedrosselt werden mussten. Doch im Gegensatz zu vielen Konkurrenten konnte Binder das Fortbestehen des Unternehmens sichern, indem er es 1997 an Schuttersveld verkaufte.

Mitte 2001 entschloss sich das Unternehmen zur Änderung seines Namens von Schuttersveld in Kendrion, um so die deutliche Fokussierung auf führende Positionen in Nischenmärkten im Business-to-Business widerzuspiegeln, mit einem gesunden, eigenständigen Wachstum und Ertrag als Hauptaugenmerk.

Heute, über hundert Jahre nach der Firmengründung von Wilhelm Binder, ist das Unternehmen bestens für die Anforderungen und Aufgaben der Zukunft gerüstet. Kendrion Binder hat schon immer eine starke Position auf dem Markt eingenommen und breitet seine Aktivitäten in aller Welt aus.

Kuhnke

Kuhnke wurde 1928 von Hellmut Kuhnke und Friedrich-Willhelm Berger in Kiel, Schleswig-Holstein, gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog Kuhnke nach Malente und die Herstellung von Relais begann, die den Grundstein einer langen Tradition mit Universalrelais bildeten.
Magnettechnologie und Pneumatik folgten vor mehr als 50 Jahren und eine langjährige Erfahrung in allen drei großen Bereichen wurde aufgebaut. 1972 kam ein breites Know-how im Bereich Technologieelektronik hinzu. Darüber hinaus vervollständigt die Sound-Technologie das Produktportfolio seit einigen Jahren.
Die internationale Ausrichtung von Kuhnke begann 1998 mit der Eröffnung einer zweiten Produktionsstätte in Rumänien, die in den letzten Jahren schrittweise erweitert wurde. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Unternehmen in die beiden Geschäftsbereiche Kuhnke Automotive und Kuhnke Automation aufgeteilt.
Im Jahr 2013 wurde die Kuhnke AG Teil von Kendrion, wobei die beiden Unternehmen in Kendrion Kuhnke Automotive und Kendrion Kuhnke Automation umbenannt wurden.