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Technische Erläuterungen

Der Schwingmagnet

Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Erläuterungen und Begriffsbestimmungen zu Schwingmagneten.
Der Gesamtkatalog steht zum Download.

Was ist ein Schwingmagnet?

Schwingmagnete führen, physikalisch gesehen, erzwungene, gedämpfte Schwingungen in einem Feder-Masse System aus.

Ihre Schwingfrequenz wird durch die pulsierende elektromagnetische Kraft des integrierten Elektromagneten bestimmt (Antriebsfrequenz). Sie ist immer gleich der Frequenz der anregenden Kraft.

Die Frequenz der Kraftimpulse bestimmt sich aus dem pulsierenden Strom in der Erregerspule und ist:

  • bei pulsierendem Gleichstrom gleich der Pulsfrequenz des Stromes.
  • bei Wechselstrom doppelt so groß wie die Frequenz des Wechselstroms.
  • bei Wechselstrom mit Einweggleichrichtung oder Wechselstrom mit Feldüberlagerung durch Dauer-magnete gleich der Frequenz des Wechselstroms.

Schwingantriebe besitzen gegenüber anderen Betätigungsmagneten einige Anwendungsspezifika. Die Resonanzfrequenz (Eigenfrequenz) ist die Frequenz, mit der ein System nach einmaliger Anregung allein durch die beteiligten Massen und Federn schwingen würde.
Bei Vernachlässigung der Dämpfung ist die Eigenfrequenz eines Einmassenschwingers:

F0= (1/2Π) √(c/m) (c...Federkonstante, m...Schwingmasse)

Verwendet man die Einheiten

f0 Eigenfrequenz Hz
c Federkonstante N/mm
m Schwingmasse kg

so ergibt sich folgende zugeschnittene Größengleichung:

F0= 5 √(c /m) [Hz]

Liegt die Antriebsfrequenz zu nahe an der Resonanzfrequenz, kann sich ein extrem großer Schwinghub ergeben, der den Schwingmagneten beschädigt.
Weitere Erläuterungen zur Abstimmung des Antriebs an die Anwendung sind in den folgenden Abschnitten angegeben.

Welche Begriffe spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle?

Schwingfrequenz fDie Frequenz, mit der das Gerät schwingt, im Normalfall
50Hz = 3000 1/min.

Maximaler Luftspalt amax


Der auf dem Magneten angegebene Luftspalt im statischen Zustand


Schwinghub s


Bei Schwingmagneten die Differenz zwischen den Umkehrpunkten der Bewegung des Ankers in Antriebsrichtung.

Nutzhub, -seite, - gewicht, -masse


Beziehen sich auf den schwingfähigen Teil, mit dem ein Nutzeffekt erzielt wird.

Freihub, -seite, - gewicht, -masse


Beziehen sich auf den schwingfähigen Teil, mit dem kein Nutzeffekt erzielt wird. Idealfall: „Frei von Schwingungen“.

Anzustrebendes Belastungsgewicht


Bei Wurfvibratoren das Rinnengewicht, das den Einbau eines listenmäßigen Geräts möglich macht.

Nennleistung PS, S


Die Scheinleistung bei Nennspannung.