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Einscheiben-Bremsmodul - Module Line

Module Line

Einscheiben-Bremsmodul gelagerte Bremseinheit

Federdruck-Einscheiben-Bremsen für Gleichstrom, die an einen fertig montierten Motor - bevorzugt am A-Lagerschild - als Module angebaut werden können. Die Federkraftbremse verfügt daher über eine eigene gelagerte Abtriebswelle und ist eine Haltebremse mit Notstoppfunktion.

Über Module Line

In der Module Line sind Federdruck-Einscheiben-Bremsen für Gleichstrom zusammengefasst, die an einen fertig montierten Motor - bevorzugt am A-Lagerschild - als Module angebaut werden können. Die Module Line verfügt daher über eine eigene gelagerte Abtriebswelle. Konzipiert ist die Module Line als Haltebremse mit Notstoppfunktion. Elektromagnetisch betriebene Federdruckbremsen bauen das Bremsmoment auf, wenn der Strom abgeschaltet wird. Durch die elektromagnetische Kraft oder durch eine zusätzlich angebrachte Handlüftung bei Einrichtarbeiten kann die Bremswirkung aufgehoben werden.

Spezifikationen & technische Details

Nennmomentbereich25 Nm - 500 Nm
SpannungDC 24, 102, 178 V
SchutzartIP 55

Wirkungsweise

Das Bremsmodul ist eine elektromagnetische Komponente mit integrierter elektromagnetisch öffnender Federdruck-Einscheibenbremse für Trockenlauf, bei der die Bremswirkung durch Federkraft aufgebracht und elektromagnetisch aufgehoben wird. Die Federkraftbremse ist als Anbaubremse, vorzugsweise am A-Lagerschild von Elektromotoren, als Anbaueinheit mit gelagerter Mitnehmerwelle ausgebildet. Bei Bedarf kann die Bremswirkung auch durch eine zusätzlich angebrachte Handlüftung aufgehoben werden.

Aufbau

Das Magnetgehäuse mit der vergossenen Erregerwicklung dient zur Aufnahme des Ankers, der Reibscheibe und des Flansches, der mit den Zylinderschrauben befestigt ist. Über die im Magnetgehäuse geführten Druckfedern, die sich über die Druckbolzen bzw. am Einstellring abstützen, wird über den Anker in axialer Richtung eine Kraft auf die Reibscheibe ausgeübt und dadurch die Reibscheibe zwischen dem fest montierten Flansch und dem Anker geklemmt und die Bremswirkung (Drehmoment) erzeugt. Die tangentiale Drehmomentabstützung des Ankers gegenüber dem Magnetgehäuse übernehmen die Spannstifte. Beim Anlegen einer Gleichspannung an die Erregerwicklung wird durch die entstehende elektromagnetische Kraftwirkung der Anker gegen die Kraft der Druckfedern angezogen, die Reibscheibe freigegeben und damit die Bremswirkung aufgehoben. Da das Bremsmodul ein in sich geschlossenes System darstellt, werden nach außen keine Kräfte frei. Die Übertragung der Bremswirkung von der axial beweglichen Reibscheibe auf die Mitnehmerwelle, erfolgt durch die formschlüssige Verbindung vom Innenvierkant bzw. über eine Innenverzahnung auf die drehfest mit der Motorwelle verbundene Mitnehmerwelle. Das zwischen dem Magnetgehäuse und der Mitnehmerwelle angeordnete Kugellager hat zum einen die Aufgabe, bei der Montage der Bremse an den Motorflansch für eine Zentrierung der Bremse zur Mitnehmerwelle und somit zur Motorwelle zu sorgen und zusätzlich radial auf die Mitnehmerwelle wirkende Querkräfte aufzunehmen. Das Kugellager ist ab Werk abgedichtet. Als weiteren Schutz gegen Verschmutzung und gleichzeitig gegen evtl. Eindringen von Fett bei defekter Kugellagerabdichtung bis zur Reibscheibe, ist ein Dichtring montiert, der das Eindringen von Schmutz, Fett oder Öl von Außen in den Bereich der Reibscheibe und auch den Austritt von Abrieb durch den Verschleiß der Reibscheibe, zusätzlich verhindert. Die antriebseitige Abdichtung zwischen dem Flansch und der Mitnehmerwelle übernimmt der Dichtring. Über die optionale Handlüftung kann das Federdruck-Einscheibenbremsmodul, z.B. bei Stromausfall, mechanisch von Hand geöffnet werden. Der elektrische Anschluss erfolgt direkt im Anschlussgehäuse. Über den Einstellring lässt sich das übertragbare Drehmoment des Bremsmoduls einstellen. Über die Gummibolzen bzw. über den O-Ring werden die Lauf- bzw. Vibrationsgeräusche der Reibscheibe reduziert.