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Pioniere unterstützen Pioniere: Kendrion liefert Federkraftbremse für FarmDroid FD20

Im Bereich FTS (Fahrerlose Transport Systeme) konnten wir bei Kendrion in den letzten Jahren Erfahrung sammeln und unsere Marktposition als Bremsenspezialist ausbauen. Nun findet man unsere Federkraftbremsen auch in fahrerlosen Agrar-Robotern des dänischen Herstellers FarmDroid. Die INTORQ BFK470 ist dank ihrer gekapselten Bauweise bestens dafür geeignet, den rauen Umweltbedingungen in der Landwirtschaft bzgl. Staub, Feuchtigkeit und Hitze standzuhalten. Auch und gerade für Anwendungen jenseits des Standards sind wir bei Kendrion der richtige Ansprechpartner: Kunden- und projektspezifische Bremsen sind die Stärke unseres Unternehmens.

Der Agrar-Roboter FarmDroid deckt mehrere Megatrends gleichzeitig ab: Industrie 4.0, biologische Landwirtschaft und erneuerbare Energien. Das Fahrzeug wird komplett über ein großes Solarpanel autark mit Strom versorgt und kann grundsätzlich 24/7 arbeiten. Durch satelitengesteuertes GPS und den fahrerlosen Betrieb ändert sich die Arbeitswelt für den Landwirt und er wird zum Roboter-Programmierer: Jedes Saatkorn wird zentimetergenau und nachverfolgbar auf dem Feld platziert – das bedeutet, dass der FarmDroid im Anschluss auch selbständig Unkraut jäten kann, ohne die Pflanzen dabei zu beschädigen. Dies wiederum spart nicht nur Arbeitskräfte, sondern macht auch Unkrautvernichter auf den Feldern unnötig.

„Wir sind uns sicher, dass der Ansatz von FarmDroid die Landwirtschaft nachhaltig verändern wird“, so Marco Vollrath, Sales Manager bei Kendrion INTORQ in Aerzen. „In diesem Fall hatten wir die richtige Bremse bereits im Produktportfolio und konnten dem Kunden durch kleine Anpassungen die perfekte Lösung anbieten. Bei speziellen Anforderungen unserer Kunden, auch für ähnliche zukunftsorientierte Projekte, erarbeiten wir gern individuelle Lösungen. Auf Basis unserer umfangreichen Produktplattform garantieren wir kurze Entwicklungszeiten bezüglich der Anpassung. Das Ergebnis: schnelle Lieferung erster Prototyen-Bremsen und somit auch kurze Entwicklungszeiten beim Kunden.“

Beim FarmDroid FD20 galt es, bei der Wahl der Bremse vor allem die wechselnden klimatischen Bedingungen und den hohen Staubanteil auf den Feldern zu berücksichtigen. Die gekapselte Federkraftbremse INTORQ BFK470 kann diese Anforderungen bestens erfüllen: Zusätzlich zur hohen Schutzart IP66 kann sie mit ihrer lackiergerechten Konstruktion auch den Korrosionsschutz des Antriebs bestens unterstützen. Die sieben Baugrößen sind in Bremsmomenten von 2 bis 370 Nm und Spannungen von 20 bis 290 Voltfein abgestuft in einem Baukastensystem frei kombinierbar; unter anderem können Kunden zwischen verschiedenen Bremsmomenten, Reibbelag-Qualitäten sowie Anschlussspannungen und Kabellängen pro Baugröße wählen. Die Bremsen überzeugen mit einer kompakten Bauform, Robustheit gegen anspruchsvolle Bedingungen sowie der Einhaltung enger Momenten-Toleranzen. Ihre Eignung für Temperaturen bis -40°C hat die INTORQ BFK470 in der Ausführung als Cold-Climate-Version (CCV) bewiesen. Alle Baugrößen sind in den gängigen Standardspannungen schnell und auch in geringen Stückzahlen lieferbar.

„Wir sind stolz darauf, mit unserer Bremsentechnologie zu einer nachhaltigen, ressourcenschonenden Landwirtschaft beitragen zu können“, so Marco Vollrath. „Gerade in aufstrebenden Bereichen wie FTS, Robotik und Agrarindustrie können wir unsere Anwendungsexpertise voll ausspielen.“ In diesen Branchen werden besonders robuste und kompakte Bremsen benötigt, die individuell an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst sind und über ihre gesamte Lebensdauer hinweg zuverlässig stoppen. Wir können dank agiler Prozesse schnell und flexibel agieren – dabei hilft auch das bewährte Baukastensystem, mit dem sich Bremsen anwendungsspezifisch zusammenstellen lassen – und das weltweit.

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