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Robotikprüfstand für Bremsen von Kendrion verkürzen Produkteinführungszeit

In der Robotik werden besonders kompakte Bremsen benötigt, die individuell an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst sind und über ihre gesamte Lebensdauer hinweg zuverlässig laufen. Letzteres überprüft Kendrion mit einem speziellen Robotik-Prüfstand, der den Kunden eigene Simulationen bzw. Tests erspart und somit die Produkteinführungszeit (Time-to-Market) verkürzt. Der Prüfstand ist ein wichtiges Tool der Entwicklungsabteilung, die seit dem Zusammenschluss von Kendrion und INTORQ mit doppelter Mannstärke und kombiniertem Know-how agiert und Synergien im Dienste des Kunden nutzt.

Hohe Drehzahlen, ein weiter Temperaturbereich von -60 bis +120 °C und enge Bauräume sind gängige Rahmenbedingungen in der Robotik. Konkret auf die eingesetzten Bremsen bezogen sind die Anforderungen aber noch vielfältiger. „Jeder Kunde hat abhängig von der jeweiligen Anwendung spezielle Vorstellungen und Wünsche“, schildert Bernd Fürst, Head of Prototyping and Laboratory bei Kendrion Industrial Brakes. „Darauf reagieren wir einerseits, indem wir unsere Bremsen individuell anpassen. Andererseits erlaubt es unser Prüfstand, das Einsatzszenario so applikationsnah wie möglich abzubilden und die Produkte somit unter nahezu realen Bedingungen zu testen.“ Kendrion kann genau vorhersagen, wie sich die Bremse unter den gegebenen Bedingungen verhalten wird – und zwar über die gesamte Lebensdauer hinweg. Das hat für den Kunden enorme Vorteile: So müssen von Kendrion entwickelte Bremsen beim Kunden weniger Entwicklungsschleifen durchlaufen. Zudem lässt sich anhand der Simulationen von Kendrion gut vorhersagen, wie hoch oder niedrig die Drehmomente sein werden, so dass die Kundenapplikation entsprechend präziser ausgelegt werden kann.

Im Prüfstand selbst wird das Subsystem Antrieb-Bremse abgebildet. „Ein Roboter hat in der Regel verschiedene Achsen, die wir im Prüfstand nachstellen“, so Bernd Fürst. „Dank der geringen Massenträgheit des Prüfstands können wir kompakte Bremsen bei hohen Drehzahlen testen.“ Dazu gehören zum Beispiel individuell angepasste Federdruckbremsen, die auf den Produktreihen Servo Slim Line und Servo Line basieren. Prüfen lassen sich aber zum Beispiel auch kleine Permanentmagnetbremsen, die für allgemeine Antriebe außerhalb der Robotik konzipiert sind.

Der Robotik-Prüfstand befindet sich am Standort Villingen, wird aber übergreifend von allen Standorten des Bremsenexperten genutzt. Er ist somit Sinnbild für die neue Struktur der Entwicklungsabteilung von Kendrion und INTORQ, die seit dem Zusammenschluss der Unternehmen optimal zusammengewachsen ist. „Wir haben uns sehr schnell vernetzt und standortübergreifende Teams gebildet“, so Bernd Fürst. „Die große Entwicklungserfahrung, die ehemals auf zwei Standbeinen verteilt war, ist nun zusammengeführt worden. Denn auch wenn wir früher ähnliche Produkte entwickelt haben, so existierten doch unterschiedliche Herangehensweisen und Methoden. Wir nutzen die Synergien und lernen voneinander. Für den Kunden bedeutet das geballte Kompetenz aus einer Hand, denn wir bieten neben der langjährigen technischen Erfahrung auch ein umfangreiches Produktportfolio, das aus beiden Techologien besteht: Permanentmagnetbremsen und Federdruckbremsen.“

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