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Internationaler Hersteller von Elektromagneten

Historie & Marken

Die Traditionsmarken Binder, Neue Hahn Magnet, Thoma Magnettechnik und Magnet AG legten den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung der Industrial Magnetic Systems Gruppe.

Die Firma W. Binder wurde 1911 von Wilhelm Binder gegründet. Anfang der 20er Jahre begann Wilhelm Binder elektromagnetische Komponenten wie Aufspanngeräte, Schutzmagnete, Magnettrommeln und Hubmagnete zu entwickeln und zu produzieren. Die Produktpalette wurde immer wieder vergrößert und die Fertigungsanlagen erweitert.

1953 verhalf der erste Auftritt auf der Hannover Messe zur internationalen Anerkennung. Über 100 Patente und Gebrauchsmuster wurden im Laufe der Jahre angemeldet. 1997 wurde das Unternehmen vom holländischen Konzern Schuttersveld N. V. – heute Kendrion N. V. – übernommen. Hahn Magnet wurde 1952 in Inzigkofen-Engelswies von Fred Hahn gegründet. Im Jahr 1966 erfolgte eine Umfirmierung in Neue Hahn Magnet GmbH & Co.KG. Jahrelange Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Elektromagneten, vor allem für die Anwendung in der Türschließ- und Sicherheitstechnik, ließ Neue Hahn Magnet zu einem erfolgreichen Unternehmen heranwachsen. Seit 1999 gehört der Standort Engelswies zur Kendrion Gruppe. Im Jahr 2001 fusionierten die Standorte Donaueschingen und Engelswies innerhalb des Kendrion-Konzerns zu einer GmbH.

Thoma Magnettechnik wurde 1965 in Brigachtal von Gerhard Thoma gegründet. 1968 erfolgte im Rahmen der Unternehmenserweiterung der Umzug nach Donaueschingen an den heutigen Hauptstandort der Magnetic Systems Gruppe. Als Spezialist für Hub- und Haftmagnete erlangte Thoma einen überregionalen Bekanntheitsgrad und wurde nicht zuletzt wegen seiner kundenorientierten Produktlösungen sehr erfolgreich. Im Jahr 2000 wurde „Thoma“ von Kendrion N. V. übernommen.

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Märkte und Marktposition

Der wichtigste Absatzmarkt von Industrial Magnetic Systems ist weiterhin Deutschland, das im Maschinenbau und in der Automatisierung technologisch führend ist. Andere wichtige Abnehmerländer der Business Unit sind die USA, China, Frankreich und Italien. Besondere Aufmerksamkeit wurde im Berichtsjahr den Marktentwicklungen in den USA und dem Technologietransfer aus Europa in die USA geschenkt.

Die Business Unit konzentriert sich auf Nischenmärkte mit hohen Wachstumsraten und großem Zukunftspotential. Zu diesen Märkten zählen die Energietechnik, Medizin & Pharmazie, das Transportwesen und die Sicherheitstechnologie.

Der Produktionsstandort von Industrial Magnetic Systems in China fertigt kunden- und anwendungsspezifische Produkte, bei denen viel technisches Know-how und eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte verlangt wird. Im Prinzip stehen Produkte aus dem unteren Preissegment weniger im Fokus des Geschäftsbereichs. Doch auch einfachere Anwendungen, wie sie auf dem chinesischen Markt verlangt werden, wird Aufmerksamkeit geschenkt, so dass die Business Unit ihr Geschäft in dieser Region ausbauen und starke Marktpositionen erringen kann.
Der Produktionsstandort in den USA beliefert hauptsächlich die Getränkeindustrie und ist dort eindeutiger Marktführer. Die Expansion in anderen Nischenmärkten ist im Gange.

Ziele und Strategie

Industrial Magnetic Systems arbeitet kontinuierlich daran, sich in bestimmten Teilmärkten von einem europäischen Anbieter zu einem Globalplayer zu entwickeln, und strebt dabei nach einem starken eigenständigen Wachstum mit hoher Rendite.

Industrial Magnetic Systems entwickelt in ihren Märkten neue Projekte und unterhält dazu Beziehungen zu Kunden, die weltweit operieren oder in räumlich begrenzten Teilmärkten eine starke Position einnehmen. Durch Projektaufträge ist Industrial Magnetic Systems inzwischen auch in der Lage, angepasste Produkte und Serviceleistungen anzubieten

Dieser Bereich bietet die Möglichkeit, mit geringerem Risiko Erträge zu erzielen, besonders in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten. In den kommenden Jahren wird sich die Business Unit auf einige ausgewählte Schlüsselmärkte konzentrieren, in denen auf globaler Ebene bedeutende Entwicklungen zu erwarten sind.