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Der Elektromagnet zum Bewegen, Betätigen, Auslösen, Halten, schwingen und bremsen eingesetzt werden.

Auslösen, Schalten, Halten, Rütteln

Der Elektromagnet - Multitalent für Ihre Anwendungen

Funktionale Bandbreite des Elektromagneten

Bewegen - Betätigen - Auslösen - Verriegeln - Positionieren - Klappen - Umschalten

Hubmagnete verfügen über einen freibeweglichen Anker, der durch die Anziehungskraft zur Polfläche einen definierten Weg zurücklegen kann. Dadurch eignet er sich zum Betätigen von Schaltern, zum Verriegeln durch einen Bolzen, zum Öffnen einer Klappe oder zum Schalten einer Weiche. Durch die Wahl des Ankergegenstücks kann eine definierte Kraft-Kennlinie eingestellt werden. Falls die Systeme besonders energieeffizient ausgelegt werden sollen, bietet sich der Einsatz eines Permanentmagneten an. Dadurch kann bis zu 80% der Energie im Vergleich zu konventionellen Systemen eingespart werden.

Je nach Anwendungsfall können auch Drehmagnete diese Aufgaben erfüllen. Im Gegensatz zu den Hubmagneten führen Drehmagnete an ihrer Achse eine begrenzte Drehbewegung aus. Insbesondere im Bereich der Sortiertechnik, aber auch bei Verriegelungen können Drehmagnete die optimale Lösung sein.

Schalten - Dosieren (Fluidtechnik)

Elektromagnetisch gesteuerte Ventile regeln den Durchfluss flüssiger oder gasförmiger Medien. Zum Einsatz kommen Proportionalmagnete, die im Gegensatz zu normalen Hubmagneten in beide Bewegungsrichtungen eine eingestellte Kraft-Strom-Kennlinie aufweisen, so dass der Ventilschieber sowohl beim Auf- als auch beim Abregeln bei gegebenem Strom exakt dieselbe Stellung einnimmt.

In einfacheren Fällen verwendet man Schaltmagnete (Schwarz-Weiß-Magnete), die ein Ventil einfach ein- oder ausschalten können.

Bremsen

Bremsmagnete (Spreizmagnete) sind Hubmagnete die Bremsen in Antriebssystemen steuern, in dem sie Bremsbacken gegen eine Feder öffnen. Hauptsächlich werden sie in Antrieben von Aufzugmaschinen und Rolltreppen eingesetzt.

Halten - Spannen - Sichern

Haftmagnete sollen primär keine mechanische Bewegungsenergie erzeugen sondern eine Ankerplatte mit den daran befestigten Bauteilen fixieren. So können sogenannte Auslösemagnete Federn gespannt halten, Türhaltemagnete das Schließen von Brandschutztüren verhindern und starke Haftmagnete können Bauteile vor dem Herabfallen sichern oder Türen geschlossen halten.

Fördern - Rütteln - Dosieren - Mischen - Verdichten - Trennen - Sortieren

Schwingmagnete sind Wechselstrommagnete, die Bauteile mittels pulsierender elektromagnetischer Kräfte in Schwingung versetzen. Sie werden überall dort eingesetzt, wo Schüttgut in irgendeiner Form transportiert werden muss. In der Regel dienen sie als Antrieb für Bauelemente der Zuführtechnik, wie z.B. Förderrinnen, Fördertöpfe u.Ä..

Vorteile elektromagnetischer Lösungen

Hubmagnete können im Vergleich zu anderen Antriebselementen mit zahlreichen Vorteilen aufwarten.

Die Magnettechnologie ist sehr gut erforscht und an nahezu jede beliebige Anwendung adaptierbar. Im einfachsten Fall kann man Elektromagnete direkt an jeder Steckdose betreiben. Allerdings ist es auch sehr leicht möglich, die Spule an andere Spannungen und Frequenzen anzupassen. Im Vergleich zur Fluidtechnik mit ihrem Bedarf an komprimierter Luft bzw. Hydraulikflüssigkeit ist elektrischer Strom als Energieträger nahezu überall verfügbar. Dadurch hat der Elektromagnet auch hinsichtlich der Investitions- und Betriebskosten die Nase vorn.

Nicht zuletzt können Elektromagnete durch elektronische Ansteuerungen schneller, intelligenter und vielfältiger einsetzbar gemacht werden. Ihre Stärken spielen Elektromagnete besonders im Bereich kleiner Stellwege aus. Auch in Punkto Verschleiß, Geräuschbildung und anderer Eigenschaften lässt sich meist das optimale Design für jede Anwendung finden. Gerne beraten wir Sie bei der Lösung Ihrer individuellen Fragestellung.

Funktionsprinzip eines Elektromagneten

Die Funktionsweise eines Elektromagneten basiert auf der Tatsache, dass ein mit elektrischem Strom durchflossener Leiter ein Magnetfeld in seiner Umgebung erzeugt.

Wird ein elektrischer Leiter zu einer Spule gewickelt, so überlagern sich die Magnetfelder der einzelnen Windungen zu einem gemeinsamen Magnetfeld, welches nun die gesamte Spule umfasst. Die Stärke des entstehenden Magnetflusses lässt sich durch ferromagnetische Bauteile (Gehäuse, Polkern, magnetische Flussführungen) noch erheblich verstärken. Der Magnetkreis wird komplettiert durch einen ebenfalls ferromagnetischen Anker. Der Anker ist beweglich und kann daher mechanische Arbeit leisten.

Nach dem Reluktanzprinzip ist ein Magnetkreis einer stromdurchflossenen Spule bestrebt, seinen magnetischen Widerstand (Luftspalt) zu verringern. Dadurch wird die Bewegungsrichtung des Ankers bestimmt.

Deshalb kann durch Bestromung einer Spule auf einfache Weise mechanische Arbeit geleistet werden.