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Einscheibenbremse - Compact Line

Compact Line

Einscheibenbremse - kompakte Bauart

In der Compact Line sind Federdruck-Einscheibenbremsen zusammengefasst, die komplett als Einheit montiert mit geringstem Montageaufwand am Motor angebaut werden können.

Über Compact Line

In der Compact Line sind Federdruck-Einscheibenbremsen zusammengefasst, die komplett als Einheit montiert mit geringstem Montageaufwand am Motor angebaut werden können. Die kompakte Bauform ist vorteilhaft, wenn aufgrund von Bauraumverhältnissen eine Montage erschwert ist. Elektromagnetisch betriebene Federkraftbremsen bauen das Bremsmoment auf, wenn der Strom abgeschaltet wird.

Spezifikationen & technische Details

Nennmomentbereich1 Nm - 10 Nm
SpannungDC 24, 102, 178, 230 V
SchutzgradIP 00, IP 54

Wirkungsweise

Diese Federdruck-Einscheibenbremse ist eine Komponente für Trockenlauf, bei der die Kraftwirkung eines elektromagnetischen Feldes zum Aufheben der durch Federkraft erzeugten Bremswirkung ausgenutzt wird. Die Federkraftbremse bremst im stromlosen Zustand und lüftet beim Anlegen einer Gleichspannung. Durch eine formschlüssige Verbindung der Reibscheibe mit einem Mitnehmer und der Verbindung des Mitnehmers mit der Welle der Maschine (z.B. Motorwelle) wird das erzeugte Drehmoment (Bremsmoment) der Federdruckbremse an die Maschine (z.B. Motor) abgegeben.

Die Federdruck-Einscheibenbremse ist an Gleichspannung anzuschließen. Die Versorgungsspannung kann sowohl über Brückengleichrichter, als auch über Einweggleichrichter oder eine Kombination beider erfolgen. Zum direkten Anschluss an ein Wechselstromnetz stehen diverse Gleichrichtertypen zur Verfügung. Welligkeiten der Spannung durch getaktete Versorgungen können je nach Größe und Momenten zu Brummen oder zu einem nicht bestimmungsgemäßen Betriebsverhalten der Komponente führen. Der Anwender oder Systemhersteller hat durch die elektrische Ansteuerung den bestimmungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.

Aufbau

Das Magnetgehäuse der Federdruck-Einscheibenbremse enthält die lose eingebaute Erregerwicklung, deren Anschlusslitzen (silikonfrei) am Umfang der Bremse herausgeführt sind. Im Spulenkörper der Erregerwicklung befinden sich die Druckfedern, die über den Anker die Reibscheibe gegen das Reibblech drücken. Dadurch wird die Bremswirkung der Federdruckbremse erzeugt. Die an den Spulenkörper der Erregerwicklung angespritzten Bolzen fixieren den Anker in seiner Lage. Die Reibscheibe ist mit einem Vierkant versehen und auf dem Mitnehmer axial verschiebbar. Beim Anlegen einer Gleichspannung an die Erregerwicklung der Federdruck-Einscheibenbremse wird infolge der Kraftwirkung des magnetischen Feldes die Federkraft kompensiert, der Anker gelüftet und damit die Bremswirkung der Bremse aufgehoben. Die abzubremsende Welle erfährt durch die Federdruck-Einscheibenbremse keine axiale Kraft.