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Vario Line Federkraftbremse

Vario Line

Einscheibenbremse - flexible Ausgestaltung

Elektromagnetisch betriebene Federdruckbremsen bauen das Bremsmoment auf, wenn der Strom abgeschaltet wird.

Über Vario Line

In der Vario Line sind Federdruck-Einscheibenbremsen für Gleichstrom zusammengefasst, die durch ein umfangreiches Variantenprogramm gezielt auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt werden können. Elektromagnetisch betriebene Federkraftbremsen bauen das Bremsmoment auf, wenn der Strom abgeschaltet wird. Durch die elektromagnetische Kraft oder durch eine zusätzlich angebrachte Handlüftung kann die Bremswirkung aufgehoben werden. Anschlussmaße und Baureihenstufung der Vario Line sind auf IEC-Motoren abgestimmt.

Spezifikationen & technische Details

Nennmomentbereich1 Nm - 600 Nm
SpannungDC 24, 102, 178, 205 V
SchutzartIP 55

Wirkungsweise

Die Federdruck-Einscheibenbremse ist eine Komponente für Trockenlauf, bei der die Kraftwirkung eines elektromagnetischen Feldes zum Aufheben der durch Federkraft erzeugten Bremswirkung ausgenutzt wird. Die Federkraftbremse bremst im stromlosen Zustand und lüftet beim Anlegen einer Gleichspannung. Durch eine formschlüssige Verbindung der Reibscheibe mit einem Mitnehmer und der Verbindung des Mitnehmers mit der Welle der Maschine (z.B. Motorwelle) wird das erzeugte Drehmoment (Bremsmoment) der Federdruckbremse an die Maschine (z.B. Motor) abgegeben.

Aufbau

Das Magnetgehäuse der Federdruck-Einscheibenbremse enthält die fest eingebaute Erregerwicklung, deren Anschlusskabel (silikonfrei) am Umfang der Bremse herausgeführt ist und die Druckfedern, die über den Anker die Reibscheibe gegen das Reibblech bzw. Flansch und somit gegen die Befestigungsfläche drücken. Dadurch wird die Bremswirkung der Federdruckbremse erzeugt. Über Distanzhülsen wird der Luftspalt s vorgegeben. Die Reibscheibe ist mit einer Keilwellenverzahnung bzw. Vierkant versehen und auf dem Mitnehmer axial verschiebbar. Beim Anlegen einer Gleichspannung an die Erregerwicklung der Federdruck-Einscheibenbremse wird infolge der Kraftwirkung des magnetischen Feldes die Federkraft kompensiert, der Anker gelüftet und damit die Bremswirkung der Bremse aufgehoben. Die abzubremsende Welle erfährt durch die Federdruck-Einscheibenbremse keine axiale Kraft. Bei Bremsen mit einer Handlüftung sind entsprechende Ausnehmungen in dem die Bremse umschließenden Teil (z.B. Lüfterhaube) vorzunehmen. Die Handlüftung bietet die Möglichkeit (z.B. bei Stromausfall) die Bremse von Hand zu lüften. Bei Montage einer Manschette kann die Handlüftung nur entgegen der Befestigungsfläche betätigt werden.