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Einflächenbremse - Slim Line

Slim Line

Einflächenbremse - sehr flache Bauform

Zur Slim Line gehören Federdruck-Einflächenbremsen, deren Bremsscheibe kraftschlüssig auf den abzubremsenden Wellen angeordnet ist.

Über Slim Line

Zur Slim Line gehören Federdruck-Einflächenbremsen, deren Bremsscheibe kraftschlüssig auf den abzubremsenden Wellen angeordnet ist. Die fest mit der Welle verbundene Bremsscheibe kann als Motorlüfter ausgebildet werden. Durch den Aufbau als Einflächenbremse sind Slim Line Bremsen besonders flach. Prinzipbedingt wird ein restmomentfreies Lüften erreicht. Elektromagnetisch betriebene Federdruckbremsen bauen das Bremsmoment auf, wenn der Strom abgeschaltet wird.

Spezifikationen & technische Details

Nennmomentbereich0,25 Nm - 3 Nm
SpannungDC 24, 102 V; 1 AC 230 V; 50 oder 60 Hz
SchutzartIP 54

Wirkungsweise

Die Federdruck-Einflächenbremse ist eine Komponente für Trockenlauf, bei der die Kraftwirkung eines elektromagnetischen Feldes zum Aufheben der durch Federkraft erzeugten Bremswirkung ausgenutzt wird. Die Federdruck-Einflächenbremse bremst im stromlosen Zustand und lüftet beim Anlegen einer Gleichspannung an die Erregerwicklung. Durch die kraftschlüssige Verbindung des Lüfters (gleichzeitig Reibelement) mit der Welle der Maschine (z.B. Motorwelle) wird das erzeugte Drehmoment (Bremsmoment) der Federdruckbremse an die Maschine (z.B. Motor) abgegeben.

Aufbau

Das Magnetgehäuse der Federdruck-Einflächenbremse enthält die lose eingebaute Erregerwicklung mit Einweggleichrichter, dessen Anschlusslitzen (silikonfrei) am Bremsenrücken herausgeführt sind, und die eingepresste Bundbuchse. Im Spulenkörper der Erregerwicklung befinden sich die Druckfedern, die den Anker gegen den Lüfter drücken. Dadurch wird die Bremswirkung der Federdruckbremse erzeugt. Die an den Spulenkörper der Erregerwicklung angespritzten Bolzen fixieren den Anker in seiner Lage. Der Lüfter bildet mit der Welle einen Presssitz. Das Kernstück der Federdruck-Einflächenbremse, bestehend aus Magnetgehäuse, Erregerwicklung und Bundbuchse, ist auf der Welle so zu lagern, dass es um max. 0,5mm verschiebbar ist. Die Druckfedern mit der Anlaufscheibe bewirken eine einwandfreie Distanzierung zwischen Lüfter und Kernstück der Federdruck-Einflächenbremse. Dadurch wird im Waagrecht- und Senkrechtlauf Restmomentfreiheit erreicht. Über die Verdrehsicherung und den ortsfesten Stift wird das erzeugte Drehmoment abgestützt. Beim Anlegen einer Gleichspannung an die Erregerwicklung der Federdruck-Einflächenbremse wird infolge der Kraftwirkung des magnetischen Feldes die Federkraft kompensiert, der Anker gelüftet und damit die Bremswirkung der Bremse aufgehoben. Die abzubremsende Welle erfährt durch die Federdruck-Einflächenbremse eine axiale Kraft.