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AC Line

Einscheibenbremse für Wechselstrom

Federdruck-Einscheibenbremsen, die direkt ohne Gleichrichter an eine Wechselstromversorgung, z.B. im Motorklemmkasten, angeschlossen werden können.

Über AC Line

In der AC Line sind Federdruck-Einscheibenbremsen zusammengefasst, die direkt ohne Gleichrichter an eine Wechselstromversorgung, z.B. im Motorklemmkasten, angeschlossen werden können. Prinzipbedingt sind die Schaltzeiten der Bremse wesentlich kürzer als bei einer vergleichbaren Gleichstrombremse. Elektromagnetisch betriebene Federdruckbremsen bauen das Bremsmoment auf, wenn der Strom abgeschaltet wird.

Spezifikationen & technische Details

Nennmomentbereich1 Nm - 75 Nm
SpannungAC 230, 400 V
SchutzgradIP 44, IP 54

Wirkungsweise

Die Federdruck-Einscheibenbremse ist eine Komponente für Trockenlauf, bei der die Kraftwirkung eines elektromagnetischen Feldes zum Aufheben der durch Federkraft erzeugten Bremswirkung ausgenutzt wird. Die Federdruck-Einscheibenbremse bremst im stromlosen Zustand und lüftet beim Anlegen einer Dreiphasen-Wechselspannung. Durch eine formschlüssige Verbindung der Reibscheibe mit einem Mitnehmer und der Verbindung des Mitnehmers mit der Welle der Maschine (z.B. Motorwelle) wird das erzeugte Drehmoment (Bremsmoment) der Federdruckbremse an die Maschine (z.B. Motor) abgegeben.

Aufbau

Das Gehäuse der Federdruck-Einscheibenbremse enthält das fest eingebaute Erregersystem sowie die Erregerwicklungen, deren Anschlusskabel (silikonfrei) am Umfang der Bremse herausgeführt ist, und die Druckfedern, die über den Anker die Reibscheibe gegen das Reibblech und somit gegen den Flansch drücken. Dadurch wird die Bremswirkung der Federdruckbremse erzeugt. Der Luftspalt s ergibt sich durch Gehäuse, Magnetsystem, Anker, und Reibscheibe. Die Reibscheibe ist mit einem Vierkant versehen und auf dem Mitnehmer axial verschiebbar. Beim Anlegen einer Dreiphasen-Wechselspannung an die Erregerwicklungen der Federdruck-Einscheibenbremse wird infolge der Kraftwirkung des magnetischen Feldes die Federkraft kompensiert, der Anker gegen die Pole des Erregersystems gedrückt und die Bremse geöffnet (gelüftet). Die Bremswirkung der Bremse ist somit aufgehoben. Die abzubremsende Welle erfährt durch die Federdruck-Einscheibenbremse keine axiale Kraft. Bei Bremsen mit einer Handlüftung sind entsprechende Ausnehmungen in dem die Bremse umschließenden Teil (z.B. Lüfterhaube) vorzunehmen. Die Handlüftung bietet die Möglichkeit (z.B. bei Stromausfall) die Bremse von Hand zu lüften. Die Handlüftung kann nur entgegen der Befestigungsfläche betätigt werden.