Kendrion Worldwide

Division Industrial

Division Automotive

Kendrion Holding

Kendrion N.V. is a public limited liability company incorporated under the laws of the Netherlands, with its registered office in Zeist.

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Passenger Cars

Zwischen Tradition und Fortschritt - 100 Jahre Kendrion

Geschichte

Kendrion N.V. – niederländisches Unternehmen mit deutschen Wurzeln

Kendrion entwickelt, fertigt und vermarktet hochwertige elektromagnetische und mechatronische Komponenten und Systeme für Industrie- und Automotive-Anwendungen.

Wir entwickeln bereits seit mehr als einem Jahrhundert Präzisionsteile für weltweit tätige Innovationsführer in den Bereichen PKW, Nutzfahrzeuge und Industrie. Als Technologievorreiter erfindet, konstruiert und produziert Kendrion sowohl komplexe Komponenten und maßgeschneiderte Systeme als auch marktspezifische Lösungen. Wir nehmen unsere Verpflichtung im Hinblick auf die technischen Herausforderungen der Zukunft sehr ernst. Aus diesem Grund sind der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und der Wertschöpfungskette sowie ein vertrauenswürdiges Geschäftsgebaren tief in unserer Unternehmenskultur verankert.

Heute sind wir als kompetenter Partner mit deutschen Wurzeln und Sitz in den Niederlanden in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien vertreten.

Mit Leidenschaft geschaffen, mit Präzision entwickelt: Kendrion – we magnetise the world.

Organisation von Kendrion

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Der Kendrion-Konzern beschäftigt weltweit über 2700 Mitarbeiter und ist in die beiden Divisionen Industrial und Automotive unterteilt. Letztere besteht aus den beiden Geschäftsbereichen Passenger Cars und Commercial Vehicles.

Der Geschäftsbereich Passenger Cars ist ein Zusammenschluss der Kendrion (Villingen) GmbH und der Kendrion Kuhnke Automotive GmbH. Hinter diesen Unternehmen stehen die Traditionsmarken Binder und Kuhnke, welche nachfolgend vorgestellt werden.

BINDER

Die Traditionsmarke Binder legte den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung der heutigen Kendrion (Villingen) GmbH.

Bereits 1911 gründete Wilhelm Binder zusammen mit seinem Geschäftspartner Rudolf Moog und einem Startkapital von 8.500 Mark die Firma W. Binder in Villingen.

Anfang der 20er Jahre begann Wilhelm Binder elektromagnetische Komponenten wie Aufspanngeräte, Schutzmagnete, Magnettrommeln und Hubmagnete zu entwickeln und zu produzieren. Innerhalb von 25 Jahren wuchs die Belegschaft auf 400 Mitarbeiter. Im Jahr 1938 wurde Binders Sohn mit in das Unternehmen aufgenommen.

Nach dem 2. Weltkrieg musste die Firma neu aufgebaut werden. Nachdem 1951 ein neues Fabrikgebäude zur Verfügung stand, verhalf 1953 der erste Auftritt auf der Hannover Messe zu internationaler Anerkennung. Am letzten Messetag starb Wilhelm Binder an einem Herzinfarkt woraufhin sein Sohn, Dr. Wilhelm Binder, die Leitung übernahm. Im Laufe der Jahre wurden über 40 Patente erfolgreich angemeldet.

1969 wurde der erste internationale Standort in Eibiswald (Österreich) gegründet. Der Standort hat sich mit der Zeit als Entwicklungs- und Produktionsstandort für hochwertige und innovative elektromagnetische Komponenten und Systeme entwickelt.

Im Jahr 1997 wurde das Unternehmen vom holländischen Konzern Schuttersveld N.V. – heute Kendrion N.V. – übernommen und in die Kendrion (Villingen) GmbH umfirmiert.

KUHNKE

Die Geschichte der Traditionsmarke Kuhnke begann 1928 durch die Unternehmensgründung von Hellmut Kuhnke und Friedrich-Wilhelm Berger in Kiel. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Kuhnke in Malente wieder aufgebaut und die Fertigung von Relais begann, welche den Grundstein für eine lange Tradition mit Universalrelais legte.

Vor mehr als 50 Jahren folgten die Magnettechnik und die Pneumatik, sodass eine langjährige Erfahrung in diesen drei großen Bereichen genutzt werden kann. Seit 1972 wurde zusätzlich ein breites Know-how in der Technologie Elektronik aufgebaut. Darüber hinaus komplettiert seit einigen Jahren die Sparte des Sound Designs das Produktportfolio.

Die internationale Ausrichtung von Kuhnke begann 1998 mit der Gründung eines Produktionsstandorts in Rumänien, welcher in den vergangenen Jahren sukzessiv ausgebaut wurde. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts orientierte sich das Unternehmen nach Branchen und teilte sich in die Kuhnke Automation und die Kuhnke Automotive auf.

Im Jahr 2013 wurde die Kuhnke AG ein Teil von Kendrion, sodass die beiden Kuhnke­-Unternehmen in Kendrion Kuhnke Automation (Industrial Control Systems) und Kendrion Kuhnke Automotive (Automotive Control Systems) umfirmiert wurden.

Seit Januar 2016 gehören die Kendrion (Villingen) GmbH und Kendrion Kuhnke Automotive zum Geschäftsbereich Passenger Cars und können so den Zielkunden ein breiteres Produktportfolio für den Automotive-Markt anbieten.